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Vom Konsum der folgenden Pillen wird dringend abgeraten!

Achtung folgende Pillen enthalten mCPP und werden als XTC verkauft

 
 
Farbe:                     weiß/ hellgrün
Beschriftung:            Logo „Yin&Yang“ auf der Vorderseite
Durchmesser:           8  mm                                                                
Dicke:                      3  mm
Wirkstoff:                 mCPP
 
Nebenwirkungen m-CPP
        - Panik und Angst
        - depressive Verstimmungen
        - psychomotorische Unruhe
        - Störung der Sexualfunktion
        - Kopfschmerzen
        - Müdigkeit
        - andauernde Niedergeschlagenheit
        - Nervosität und Schweratmigkeit
        - rostbraune bis rötliche Verfärbung des Urins
        - meistens ist nur sehr wenig die erwünschte psychotrope Wirkung zu
          spüren
 
 
Achtung folgende Pillen enthalten mCPP sowie Metoclopramid und werden als XTC verkauft
 
Farbe:                     rot
Beschriftung:            ein kaum erkennbares Logo auf der Vorderseite
Name:                     „rotes Fragezeichen“
Durchmesser:           7,4 mm
Dicke:                      3,7 mm
Wirkstoff:                 mCPP und Metoclopramid.
 
Nebenwirkungen m-CPP
        - Panik und Angst
        - depressive Verstimmungen
        - psychomotorische Unruhe
        - Störung der Sexualfunktion
        - Kopfschmerzen
        - Müdigkeit
        - andauernde Niedergeschlagenheit
        - Nervosität und Schweratmigkeit
        - rostbraune bis rötliche Verfärbung des Urins
        - meistens ist nur sehr wenig die erwünschte psychotrope Wirkung zu
          spüren
 
Wirkungen Metoclopramid

    * ist ein Antiemetikum (lindert Übelkeit und Erbrechen)
    * eht mit vielen anderen Substanzen Wechselwirkungen ein und kann deren Wirkung teilweise beschleunigen oder verstärken
    * kann  (auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch) das Reaktionsvermögen verlangsamen, besonders auch im Zusammenwirken mit Alkohol
      
      Über die Kombination von mCPP und Metoclopramid noch keine wissenschaftlichen Studien. Allein aber aufgrund der Einzelwirkungen der Substanzen ist vom Konsum dringend abzuraten!

 
Achtung in der folgenden als MDMA-Pulver verkauften Substanz sind anstelle von MDMA folgende drei Piperazine:
 TFMPP, mCPP und eine Spur BZP
 
 
(Neben-)Wirkungen m-CPP
        - Panik und Angst
        - depressive Verstimmungen
        - psychomotorische Unruhe
        - Störung der Sexualfunktion
        - Kopfschmerzen
        - Müdigkeit
        - andauernde Niedergeschlagenheit
        - Nervosität und Schweratmigkeit
        - rostbraune bis rötliche Verfärbung des Urins
        - meistens ist nur sehr wenig die erwünschte psychotrope Wirkung zu
          spüren

 
(Neben-)Wirkung von TFMPP
    * liegt zwischen MDMA (Ecstasy) und Meskalin/Pilze
    * niedrig dosiert ist vor allem eine entaktogene Wirkung bemerkbar
    * es stellt sich ein erhöhtes Bedürfnis nach sozialen Kontakten ein und das Körperempfinden wird für Berührungen sensibilisiert
    * die Wirkung ist stark Dosis abhängig
    * in hohen Dosen treten LSD ähnlich Halluzinationen auf
    * hoher Blutdruck, Herzrasen, Erhöhung der Körpertemperatur
    * in hohen Dosen kann es unter umständen zu einer tödlichen Atemdepression kommen
    * der Konsum von TFMPP hemmt die Aufnahme von Alkohol, es dauert somit länger, bis dieser im Körper umgesetzt

 
(Neben-)Wirkung von BZP
    * ebenfalls ein Piperazin-Derivat,
    * ähnelt hinsichtlich der Wirkung den Amphetaminen bzw. Amphetaminderivaten, wie MDMA.
    * Durch die Kombination von BZP und MDMA kann es zu einer bedrohlichen Erhöhung von Herzschlag und Blutdruck kommen.
    * Auch das Mischen mit anderen Substanzen, insbesondere mit Alkohol, kann sehr gefährlich sein.
    * Die Wirkungen sind kaum einschätzbar und die Belastung für Körper und Psyche besonders groß.
      


Die Mischung von TFMPP und mCPP bzw. TFMPP und BZP ist nicht unbekannt.
Allein auf Grund der Einzelwirkungen der Substanzen und der nicht einschätzbaren Wechselwirkungen zwischen mehr als zwei Piperazin-Derivaten ist jedoch vom Konsum dringend abzuraten!

 
Wir danken ChEck iT! für die Bereitstellung der Fotos und Eckdaten.
 
Quelle: ChEck iT!

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Achtung folgende Pillen enthalten 4-FA und werden als XTC verkauft
  
          
Logo:                  keins                            keins
Gewicht:              279.4 mg                       260.3 mg
Durchmesser:      4.04 mm                        7 mm
Dicke:                6.41 mm                       6.1 mm
Bruchrille:           nein                               nein
Farbe:                hellblau bis weiß              hellblau bis weiß
Inhaltsstoff:        143 mg 4-FA                   119.4 mg FA
Getestet:            Roggwil November 2008 Zürich Dezember 2008
 
 
Achtung folgende Pillen enthalten 2C-B und werden als XTC verkauft

   
  ´     
   
         
 
Logo:                  no name                       Krone (Rolex)
Gewicht:              60.27 mg                      135.27 mg
Durchmesser:      5.03 mm                       8.09 mm
Dicke:                 2.19 mm                       2.20 mm
Bruchrille:            nein                              ja
Farbe:                 beige                            rün mit farbigen Sprenkeln
Inhaltsstoff:        12.6 2C-B                      4.3 mg 2C-B
Besonderheit:      schlechte Pressung,        schlechte Pressung
                         sehr kleine Pille,             nur ca. halb so groß wie normal
Getestet:  Zürich November 2008 Zürich Dezember 2008
 
Der Grundeffekt von 2C-B ist eine Steigerung der Sinneswahrnehmungen, es verstärkt die Gefühlsempfindungen und wirkt in höheren Dosierungen halluzinatorisch.
Zudem wird 2C-B als Aphrodisiakum bei Frigidität und Impotenz und zur Steigerung der Libido eingesetzt.
 
 
Nebenwirkungen 2C- B
        -  Hyperisotonie  (einem Ansteigen  des  Blutdrucks und
           erhöhter Druck  der Körperflüssigkeiten),
        -  Tachykardie  (Herzklopfen),  zu Kribbeln  auf  der  Haut und zu
           plötzlichen Schweißausbrüchen
        -  Schwindelanfälle sowie Brechreiz
        -  plötzlich   auftretende   Halluzinationen   und   Orientierungslosigkeit
        -  Irritationen und zu verstärkten Angstzustände
        -  Gefahr  bei Personen mit Asthma, Anämie  (Blutarmut), Herz-
           Kreislauf- Störungen, Diabetes (Zuckerkrankheit), Epilepsie und
           Blutdruckhochdruck
        -  Wechselwirkungen und Verstärkung der beschriebenen
           Nebenwirkungen bei Mischkonsum mit Alkohol und/oder
           Amphetamin, Methamphetamin oder Kokain
 
 
 
Achtung folgende Pillen enthalten m-CPP und werden als XTC verkauft

 
 
Logo:                  Mitsubishi
Gewicht:              272.79mg
Durchmesser:      8.09mm
Dicke:                4.55mm
Bruchrille:           nein
Farbe:                rot mit dunklen Sprenkeln
Inhaltsstoffe:      23.4mg m-CPP
Getestet:            Zürich, Dezember 2008
 
 
Logo:                 No. 10
Gewicht:             187mg
Durchmesser:     8.14mm
Dicke:                3.70mm
Bruchrille:           ja
Farbe:                hellgrün mit farbigen Sprenkeln
Inhaltsstoffe:     30.1mg m-CPP
Getestet:           Zürich, November 2008


Nebenwirkungen m-CPP
        - Panik und Angst
        - depressive Verstimmungen
        - psychomotorische Unruhe
        - Störung der Sexualfunktion
        - Kopfschmerzen
        - Müdigkeit
        - andauernde Niedergeschlagenheit
        - Nervosität und Schweratmigkeit
        - rostbraune bis rötliche Verfärbung des Urins
        - meistens ist nur sehr wenig die erwünschte psychotrope Wirkung zu
          spüren
 
 
Achtung folgende Pillen haben einen zu hohen MDMA-Gehalt
 
 
Logo:              X
Gewicht:          378.4mg
Seitenlänge:   10.4mm
Dicke:            4.38mm
Bruchrille:       nein
Farbe:            hellblau mit Sprenkeln
Inhaltsstoffe:  145.9mg MDMA
Getestet:        Zürich, November 2008
 
Als Faustregel gilt bei MDMA ein oberer Grenzwert von 1,5 Milligramm pro Kilo Körpergewicht. Je nach Konstitution und Gewöhnung des Konsumenten kann eine Überschreitung dieser Grenzwerte zu einer Überdosierung mit unangenehmen Folgen für die Befindlichkeit führen. Die in der Regel zu angenehmen Empfindungen führenden Dosierungen liegen etwa 20 Prozent unterhalb dieser Grenzwerte. Bei dem Konsum von Ecstasy sind auch bei Einhaltung der Angaben zur Dosierung Risiken und Nebenwirkungen nicht gänzlich auszuschließen, dies gilt insbesondere bei Mischkonsum.
 
Unten sind die oberen Grenzwerte zur Dosierung von MDMA in Relation zum Körpergewicht aufgelistet.
 
Körpergewicht           
MDMA
50 Kg                      75 mg
60 Kg                      90 mg
70 Kg                      105 mg
80 Kg                      120 mg
90 Kg                      135 mg
100 Kg                    150 mg
 
Wir danken Drug Scouts für die Bereitstellung der Fotos und Eckdaten.


Quelle: Drug Scouts

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Achtung folgende Pillen enthalten mCPP und werden als XTC verkauft
 
Farbe:                     rot
Beschriftung:            auf der Vorderseite den Aufdruck „DG“
Name:                     „Dolce und Gabbana“
Durchmesser:           8,1 mm
Dicke:                      4,73 mm
Wirkstoff:                 mCPP
 
 
 
 
Farbe:                      weiß
Beschriftung:            „Krone/Rolex“
Name:                     Rolex
Durchmesser:           ca. 9,00 mm
Dicke:                      ca. 4,29 mm
Wirkstoff:                 mCPP und Metoclopramid
 
 
 
 

Farbe:                   weiß
Beschriftung:          Sonne als Prägung
Name:                   Sonne
Durchmesser:         8,14 mm
Dicke:                   4,29 mm
Wirkstoff:              mCPP und Metoclopramid
 
 

 
 
Farbe:                   grün
Beschriftung:          Stern als Logo
Name:                   Stern
Durchmesser:         7,27 mm
Dicke:                   3,98 mm
Wirkstoff:              mCPP und Metoclopramid
 
 
Nebenwirkungen m-CPP

        - Panik und Angst
        - depressive Verstimmungen
        - psychomotorische Unruhe
        - Störung der Sexualfunktion
        - Kopfschmerzen
        - Müdigkeit
        - andauernde Niedergeschlagenheit
        - Nervosität und Schweratmigkeit
        - rostbraune bis rötliche Verfärbung des Urins
        - meistens ist nur sehr wenig die erwünschte psychotrope Wirkung zu
          spüren
 
 
Wirkungen Metoclopramid (Antiemetikum)


    * lindert Übelkeit und Erbrechen
    * geht mit vielen anderen Substanzen Wechselwirkungen ein und kann deren Wirkung teilweise beschleunigen oder verstärken
    * kann das Reaktionsvermögen verlangsamen, besonders auch im Zusammenwirken mit Alkohol

 
Über die Kombination von mCPP und Metoclopramid gibt es noch keine wissenschaftlichen Studien.
Allein aber aufgrund der Einzelwirkungen der Substanzen ist vom Konsum dringend abzuraten!
 
 
Wir danken ChEck iT! für die Bereitstellung der Fotos und Eckdaten.

Quelle: ChEck iT!




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Achtung folgende Pillen enthalten TFMPP
 
 
Name:                              XXX
Gewicht:                           652.12 mg!!
Durchmesser:                   10.09 mm
Dicke:                              5.58 mm
Bruchrille:                         Ja
Farbe:                              Violett/Dunkelrosa
Bemerkungen:                  Pille ist fast 2x so gross wie eine normale XTC
Inhaltsstoff:                     103 mg TFMPP
Getestet:                          in Roggwil, 10.2008
 
 
Wirkung von TFMPP
    * liegt zwischen MDMA (Ecstasy) und Meskalin/Pilze.
    * Niedrig dosiert ist vor allem eine entaktogene Wirkung bemerkbar. Es stellt sich ein erhöhtes Bedürfnis nach sozialen Kontakten ein und das Körperempfinden wird für Berührungen sensibilisiert.
    * Die Wirkung ist stark Dosis abhängig.
    * In hohen Dosen treten LSD ähnlich Halluzinationen auf.


Risiken und Nebenwirkungen
    * hoher Blutdruck, Herzrasen, Erhöhung der Körpertemperatur,
    * In hohen Dosen kann es unter umständen zu einer tödlichen Atemdepression kommen.
    * Der Konsum von TFMPP hemmt die Aufnahme von Alkohol. Es dauert somit länger, bis dieser im Körper umgesetzt
      wird. Verzichte deshalb auf den Konsum von Alkohol.
    * Hat sich nun ein Konsument auf eine Ecstasy Wirkung eingestellt, besteht die Gefahr das „Nachgespickt“ wird. Das „Nachspicken“ hätte die Aufnahme einer sehr hohen Dosis TFMPP zur Folge und würde die Nebenwirkungen verstärken + starke Halluzinationen hervorrufen.
      Safer Use Regeln

 


Wir danken Safer Party für die Bereitstellung der Fotos und Eckdaten.

Quelle: Safer Party


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(1.) Ecstasy-Falsifikate mit dem Wirkstoff Meta-Chlorphenylpiperazin (m-CPP)
Es handelt sich dabei um weiße Pillen mit dem Logo »Rolex« mit Bruchrille aus unterschiedlichen Chargen mit unterschiedlichen Maßen und Gewichten.

 
Vorsicht, diese Pillen enthalten m-CPP und kein MDMA 
 
 
Zudem sind beige Pillen mit gleichem Logo und farbigen Sprenkeln mit m-CPP, Coffein und Amphetamin im Umlauf sowie rosa gespenkelte Pillen mit den gleichen Inhaltsstoffen ohne Logo und Bruchrille.
 
Vorsicht, diese Pillen enthalten m-CPP und Coffein 

 
Nebenwirkungen m-CPP
        - Panik und Angst
        - depressive Verstimmungen
        - psychomotorische Unruhe
        - Störung der Sexualfunktion
        - Kopfschmerzen
        - Müdigkeit
        - andauernde Niedergeschlagenheit
        - Nervosität und Schweratmigkeit
        - rostbraune bis rötliche Verfärbung des Urins
        - meistens ist nur sehr wenig die erwünschte psychotrope Wirkung zu
          spüren
 
 
 
 
(2.) Ecstasy-Falsifikate mit dem Wirkstoff 2C-(Bromdimethoxyphenethylamin = BDMPEA) 
Es handelt sich dabei um Pillen mit dem Logo »Rolex« mit Bruchrille in den Farben Gelb, Orange, Ziegelrot, Hellgrün und Hellgrün mit Sprenkeln.
 
Vorsicht, diese Pillen enthalten 2C-B und kein MDMA 
 




Der Grundeffekt von 2C-B ist eine Steigerung der Sinneswahrnehmungen, es verstärkt die Gefühlsempfindungen und wirkt in höheren Dosierungen halluzinatorisch.
Zudem wird 2C-B als Aphrodisiakum bei Frigidität und Impotenz und zur Steigerung der Libido eingesetzt.
 
 
Nebenwirkungen 2C- B
        -  Hyperisotonie  (einem Ansteigen  des  Blutdrucks und
           erhöhter Druck  der Körperflüssigkeiten),
        -  Tachykardie  (Herzklopfen),  zu Kribbeln  auf  der  Haut und zu
           plötzlichen Schweißausbrüchen  
        -  Schwindelanfälle sowie Brechreiz
        -  plötzlich   auftretende   Halluzinationen   und   Orientierungslosigkeit
        -  Irritationen und zu verstärkten Angstzustände
        -  Gefahr  bei Personen mit Asthma, Anämie  (Blutarmut), Herz-
           Kreislauf- Störungen, Diabetes (Zuckerkrankheit), Epilepsie und
           Blutdruckhochdruck
        -  Wechselwirkungen und Verstärkung der beschriebenen
           Nebenwirkungen bei Mischkonsum mit Alkohol und/oder
           Amphetamin, Methamphetamin oder Kokain
 
 
 
 
(3.) Hochdosierte MDMA- Pillen 
Hochdosierte MDMA-Pillen, z.T. mit Coffein und Amphetamin

 


 
 
Wir danken Eve&Rave Berlin für die Bereitstellung der Fotos und Eckdaten.

 
Quelle und weitere Informationen: Pillenwarnung von Eve&Rave Berlin


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Derzeit sind Ecstasy-Falsifikate mit dem Wirkstoff 2C-B (4-Brom-2,5-dimethoxyphenethylazan = Bromdimethoxyphenethylamin = BDMPEA) im Umlauf
 
Es handelt sich dabei um hellgrüne Pillen mit dem Logo »Rolex« (Krone) mit Bruchrille und um orange-gelbe Pillen mit dem Logo »Rolex« (Krone) mit Bruchrille.
 
 
Vorsicht, diese Pillen enthalten 2C-B und kein MDMA 
 
 
Wirkung 2C-B 
Der Grundeffekt von 2C-B ist eine Steigerung der Sinneswahrnehmungen, es verstärkt die Gefühlsempfindungen und wirkt in höheren Dosierungen halluzinatorisch.
Zudem wird 2C-B als Aphrodisiakum bei Frigidität und Impotenz und zur Steigerung der Libido eingesetzt.
 
 
Nebenwirkungen 2C- B 
-  Hyperisotonie  (einem Ansteigen  des  Blutdrucks und
   erhöhter Druck  der Körperflüssigkeiten),
-  Tachykardie  (Herzklopfen),  zu Kribbeln  auf  der  Haut und zu
   plötzlichen   Schweißausbrüchen  
-  Schwindelanfälle   sowie   Brechreiz
-  plötzlich   auftretende   Halluzinationen   und   Orientierungslosigkeit
-  Irritationen und zu verstärkten Angstzustände
-  Gefahr  bei Personen mit Asthma, Anämie  (Blutarmut), Herz-Kreislauf-
   Störungen, Diabetes (Zuckerkrankheit), Epilepsie und Blutdruckhochdruck
   2C-B sollte  nicht  angewendet werden
-  Wechselwirkungen und Verstärkung der beschriebenen Newbenwirkungen
   bei Mischkonsum mit Alkohol und/oder Amphetamin, Methamphetamin
   oder Kokain
 
 

Wir danken Eve&Rave Berlin für die Bereitstellung der Fotos und Eckdaten.
 
Quelle und weitere Informationen: Pillenwarnung von Eve&Rave Berlin



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Derzeit sind Ecstasy-Falsifikate mit Meta-Chlorphenylpiperazin (m-CPP) im Umlauf. Es handelt sich dabei um rötlich orange Pillen mit dem Logo »Kreuz«, und um weiße, farbig gesprenkelte Pillen mit dem Logo »Yin-Yang« Die Rückseiten der Pillen sind jeweils mit einer Bruchrille versehen.
 
 
Vorsicht, diese Pillen enthalten m-CPP und kein MDMA

 
  

Nach dem Konsum von Pillen mit dem Wirkstoff m-CPP kommt es oft zu heftigen und unangenehmen Nebenwirkungen wie:


        - Panik und Angst
        - depressive Verstimmungen
        - psychomotorische Unruhe
        - Störung der Sexualfunktion
        - Kopfschmerzen
        - Müdigkeit
        - andauernde Niedergeschlagenheit
        - Nervosität und Schweratmigkeit
        - rostbraune bis rötliche Verfärbung des Urins


Wobei meistens nur sehr wenig eines erwünschten psychotrop wirkenden Effekts zu spüren ist.
 
Des Weiteren sind diverse Pillen mit dem Wirkstoff Buflomedil (verschreibungspflichtiges Medikament) aufgetaucht. Es handelt sich dabei um hellblaue Pillen mit dem Logo »Schleife«, um blaue Pillen mit dem Logo »Mitsubishi«, um braune, dunkelbraun gesprenkelte Pillen mit dem Logo »Herz« und um weiße Pillen mit dem Logo »G« (Spiegelbild). Die Rückseiten dieser Pillen haben keine Bruchrille.
 

Vorsicht, diese Pillen enthalten den Wirkstoff Buflomedil

   
   
 
Buflomedil ist ein Medikament zur unterstützenden Behandlung der peripheren arteriellen Verschlußkrankheit (paVK). Bei dieser treten beispielsweise beim Gehen Schmerzen in den Beinen auf, da die Arterien durch Ablagerungen in ihrem Volumen (Lumen) eingeengt sind und somit weniger Blut mit Nährstoffen in das Muskelgewebe in den Beinen gelangt. Das Medikament fördert die Durchblutung in mittelgroßen und kleinen arteriellen Blutgefäßen. Es ist ein Antagonist an alpha-Adrenorezeptoren.
 
Mögliche Nebenwirkungen:
            - Muskelkrämpfen
            - kurzzeitiger Bewußtlosigkeit
            - Bewußtlosigkeit, die bis zu einem lebensbedrohlichen Ereignis
              führen kann
            - Schädigung des Herzmuskelgewebes/ Herzrhythmusstörungen,
              welche ebenfalls im Extremfall zum Tode führen können
 
 
Wir danken Eve&Rave Berlin für die Bereitstellung der Fotos und Eckdaten.
 
Quelle und weitere Informationen: Pillenwarnung von Eve&Rave


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Vorsicht, diese Pillen enthalten m-CPP und kein MDMA
 

Logo:     Hexagramm (Hexagon im Hexagramm)
Farbe:    grün
Bruchrille:    ja
Durchmesser:    9,16 mm
Dicke:    4,37 mm
Gesamtgewicht:   272,8 mg
Wirkstoff:    55,6 mg m-CPP
Testort, Testzeit:   Zürich, August 2008
Foto:  Streetwork Zürich

 

Logo:     Lacoste
Farbe:    beige
Bruchrille:    ja
Durchmesser:    9,12 mm
Dicke:    3,38 mm
Gesamtgewicht:   247,8 mg
Wirkstoff:    48,5 mg m-CPP
Testort, Testzeit:   Zürich, August 2008
Foto:  Streetwork Zürich
 
 
Wirkungen und Nebenwirkungen:
Eine nicht medizinisch kontrollierte Anwendung von m-CPP kann leicht zu
Depressionen, Angstzustände, psychomotorischer Unruhe sowie zur Störung der Sexualfunktionen führen. Gebraucher dieser Substanz verspüren neben der eher schwach ausgeprägten wahrnehmungsverändernden Wirkung der Substanz (Glücksgefühle und optische Veränderungen) vor allem Kopfschmerzen und fühlen sich müde und depremiert und leiden nicht selten mehrere Tage an einer lang andauernden Niedergeschlagenheit. Es wird auch von Nervosität und Schweratmigkeit berichtet und den Konsumenten wird oft übel und sie müssen nicht selten erbrechen. Häufig überwiegen jeweils die negativen und unangenehmen Nebenwirkungen im Vergleich zu den erwünschten Wirkungen, die nur bedingt und schwach zu verspüren sind.
Nach dem Konsum von m-CPP kann sich der Urin in eine rostbraune bis rötliche Farbe verfärben. Diese Verfärbung verschwindet wieder nach zwei bis drei Tagen. Wer also solche Pillen konsumiert hat, muß nicht gleich in Panik verfallen, wenn sein (ihr) Urin auf einmal nicht mehr die übliche Farbe haben sollte. Dauert die Verfärbung jedoch länger als drei Tage an, dann ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.
Die Substanz m-CPP wurde in der Bundesrepublik Deutschland mit der 20. Betäubungsmittelrechts-Änderungsverordnung (20. BtMÄndV) vom 14. Februar 2007 mit Wirkung ab dem 1. März 2007 in Anlage II zu § 1 BtMG (verkehrsfähige, aber nicht verschreibungsfähige Betäubungsmittel) aufgenommen. Die Substanz m-CPP unterliegt somit seit März 2007 den betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften.
 
Wir danken Eve&Rave Berlin für die Bereitstellung der Fotos und Eckdaten.
 
Quelle und weitere Informationen: Pillenwarnung von Eve&Rave


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Diese Pillen sind extrem hoch dosiert. Durch den Konsum nur einer dieser Pillen ist die Gefahr einer Überdosierung gegeben.
 

Logo:     Puma
Farbe:    beige
Bruchrille:    ja
Form:  aufgesetzt
Durchmesser:    7,11 mm
Dicke:    5,04 mm
Gesamtgewicht:   231,2 mg
Wirkstoff:    129,2 mg MDMA
Testort, Testzeit:   Zürich, August 2008
Foto:  Streetwork Zürich

 

Logo:     Delphin
Farbe:    weiß / grau-beiger Stich
Bruchrille:    nein
Form:  gewölbt
Durchmesser:    9,16 mm
Dicke:    4,37 mm
Gesamtgewicht:   309,4 mg
Wirkstoff:    140,8 mg MDMA
Testort, Testzeit:   Zürich, August 2008
Foto:  Streetwork Zürich

 

Logo:     Keltenkreuz
Farbe:    weiß (leichter Stich rosa-beige)
Bruchrille:    nein
Durchmesser:    9,09 mm
Dicke:    3,80 mm
Gesamtgewicht:   297,4 mg
Wirkstoff:    126,8 mg MDMA + 30,2 mg Coffein
Testort, Testzeit:   Zürich, Juni 2008
Foto:  Kantonsapothekeramt, Bern

 

Logo:     AP
Farbe:    weißgelblich
Bruchrille:    ja
Durchmesser:    8,09 mm
Dicke:    4,66 mm
Gesamtgewicht:   219,5 mg
Wirkstoff:    132,2 mg MDMA
Testort, Testzeit:   Zürich, Juni 2008
Foto:  Kantonsapothekeramt, Bern

 
Als Faustregel gilt bei MDMA ein oberer Grenzwert von 1,5 Milligramm pro Kilo Körpergewicht. Je nach Konstitution und Gewöhnung des Konsumenten kann eine Überschreitung dieser Grenzwerte zu einer Überdosierung mit unangenehmen Folgen für die Befindlichkeit führen. Die in der Regel zu angenehmen Empfindungen führenden Dosierungen liegen etwa 20 Prozent unterhalb dieser Grenzwerte. Bei dem Konsum von Ecstasy sind auch bei Einhaltung der Angaben zur Dosierung Risiken und Nebenwirkungen nicht gänzlich auszuschließen, dies gilt insbesondere bei Mischkonsum.
In der folgenden Auflistung sind die oberen Grenzwerte zur Dosierung von MDMA in Relation zum Körpergewicht dargestellt.
 

Körpergewicht  MDMA
50 kg              75 mg
60 kg              90 mg
70 kg              105 mg
80 kg              120 mg
90 kg              135 mg
100kg             150 mg

 
Quelle und weitere Informationen: Pillenwarnung von Eve&Rave

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Diese Pillen sind extrem hoch dosiert. Durch den Konsum nur einer dieser Pillen ist die Gefahr einer Überdosierung gegeben.
 

Logo:     Atomzeichen
Farbe:    rosa
Bruchrille:    nein
Durchmesser:    8,36 mm
Dicke:    4,14 mm
Gesamtgewicht:   247,8 mg
Wirkstoff:    139,7 mg MDMA
Testort, Testzeit:   Zürich, April 2008

 

Logo:     Herz
Farbe:    rot
Bruchrille:    nein
Durchmesser:    7,11 mm
Dicke:    5,33 mm
Gesamtgewicht:   263,9 mg
Wirkstoff:    143,0 mg MDMA
Testort, Testzeit:   Zürich, April 2008

 

Logo:     HP
Farbe:    weißgelblich
Bruchrille:    ja
Durchmesser:    8,10 mm
Dicke:    4,50 mm
Gesamtgewicht:   277,4 mg
Wirkstoff:    133,0 mg MDMA
Testort, Testzeit:   Zürich, April 2008

 
Als Faustregel gilt bei MDMA ein oberer Grenzwert von 1,5 Milligramm pro Kilo Körpergewicht. Je nach Konstitution und Gewöhnung des Konsumenten kann eine Überschreitung dieser Grenzwerte zu einer Überdosierung mit unangenehmen Folgen für die Befindlichkeit führen. Die in der Regel zu angenehmen Empfindungen führenden Dosierungen liegen etwa 20 Prozent unterhalb dieser Grenzwerte. Bei dem Konsum von Ecstasy sind auch bei Einhaltung der Angaben zur Dosierung Risiken und Nebenwirkungen nicht gänzlich auszuschließen, dies gilt insbesondere bei Mischkonsum.
In der folgenden Auflistung sind die oberen Grenzwerte zur Dosierung von MDMA in Relation zum Körpergewicht aufgelistet.

 
Körpergewicht  MDMA
50 kg              75 mg
60 kg              90 mg
70 kg              105 mg
80 kg              120 mg
90 kg              135 mg
100kg             150 mg

 
Wir danken Eve&Rave Berlin für die Bereitstellung der Fotos und Eckdaten.
Quelle und weitere Informationen: Pillenwarnung von Eve&Rave

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Logo : Smiley
Farbe: grün, gesprenkelt
Bruchrille: ja
Durchmesser: 8,14 mm
Gesamtgewicht: 260 mg    
Pillenform: beidseitig aufgesetzt    
Wirkstoff: 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure (2,4-D) nicht quantifiziert    
Testort, Testzeit: Utrecht, Januar 2008

 
Nach dem Konsum von Pillen mit dem Wirkstoff 2,4-D kommt es vermutlich nicht sofort zu unangenehmen Nebenwirkungen, wobei allerdings auch kein erwünschter psychotrop wirkender Effekt zu spüren ist. Wenngleich es keine eindeutigen Indikationen für die Schädigung von Menschen und Tieren durch Dichlorphenoxyessigsäure oder Trichlorphenoxyessigsäure gibt, ist die hohe Toxizität der bei der industriellen Fertigung anfallenden Nebenprodukte Tetrachlorordibenzoparadioxin (TCDD) und Dichlorodibenzoparadioxin (DCDD), unumstritten. Diese Nebenprodukte sind vermutlich als herstellungsbedingte Verunreinigung in den Pillen enthalten.
 
Wir danken Eve&Rave Berlin für die Bereitstellung der Fotos und Eckdaten.
 
Quelle und weitere Informationen zu  2,4-D: Pillenwarnung von Eve&Rave
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Logo : Dollarzeichen
Farbe: rosa
Bruchrille: ja
Durchmesser: 8,1 mm
Dicke: 4,3 mm
Wirkstoff: m-CPP
Sicherstellungsort: Dresden, Oktober 2007
Photos:  Zollfahndung Dresden

 
Nach Informationen von Eve&Rave Berlin sind im Raum Berlin/Brandenburg auch weiße „Dollars“ aufgetaucht, welche m-CPP enthalten:
 
Logo : Dollarzeichen
Farbe: weiß
Bruchrille: ja
Durchmesser: 8,1 mm
Dicke: 3,9 mm
Wirkstoff: m-CPP

 
 

Logo : Smiley
Farbe: grün
Bruchrille: ja
Durchmesser: 8,1 mm
Dicke: 4,3 mm
Wirkstoff: m-CPP
Sicherstellungsort: Dresden, Oktober 2007
Photos:  Zollfahndung Dresden

 
Wirkungen und Nebenwirkungen:
Eine nicht medizinisch kontrollierte Anwendung von m-CPP kann leicht zu
Depressionen, Angstzustände, psychomotorischer Unruhe sowie zur Störung der Sexualfunktionen führen. Gebraucher dieser Substanz verspüren neben der eher schwach ausgeprägten wahrnehmungsverändernden Wirkung der Substanz (Glücksgefühle und optische Veränderungen) vor allem Kopfschmerzen und fühlen sich müde und depremiert und leiden nicht selten mehrere Tage an einer lang andauernden Niedergeschlagenheit. Es wird auch von Nervosität und Schweratmigkeit berichtet und den Konsumenten wird oft übel und sie müssen nicht selten erbrechen. Häufig überwiegen jeweils die negativen und unangenehmen Nebenwirkungen im Vergleich zu den erwünschten Wirkungen, die nur bedingt und schwach zu verspüren sind.

Nach dem Konsum von m-CPP kann sich der Urin in eine rostbraune bis rötliche Farbe verfärben. Diese Verfärbung verschwindet wieder nach zwei bis drei Tagen. Wer also solche Pillen konsumiert hat, muß nicht gleich in Panik verfallen, wenn sein (ihr) Urin auf einmal nicht mehr die übliche Farbe haben sollte. Dauert die Verfärbung jedoch länger als drei Tage an, dann ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.

Die Substanz m-CPP wurde in der Bundesrepublik Deutschland mit der 20. Betäubungsmittelrechts-Änderungsverordnung (20. BtMÄndV) vom 14. Februar 2007 mit Wirkung ab dem 1. März 2007 in Anlage II zu § 1 BtMG (verkehrsfähige, aber nicht verschreibungsfähige Betäubungsmittel) aufgenommen. Die Substanz m-CPP unterliegt somit seit März 2007 den betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften.
 
Wir danken der  Zollfahndung Dresden für die Bereitstellung der Fotos und Eckdaten.
 
Quellen:
Pressemitteilung (PDF) und Fotos der Zollfahndung Dresden ,
Substanzinfos von eve&rave Berlin
 
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Pille mit Scopolaminderivat

Logo Vorderseite:   Zackenschaber
Logo Rückseite:  zwei Buchstabenzeichen »A«
Farbe:  weiß
Bruchrille:  ja
Gewicht:  252,8 mg
Durchmesser:  8,6 mm
Dicke:  3,7 mm
Wirkstoff:  Scopolaminderivat (nicht quantifiziert)
Testort, Testzeit:  Zürich, August 2007

Photos: Kantonsapothekeramt Bern
 
Scopolamin oder auch l-Hyoscin ist ein Alkaloid, das in Nachtschattengewächsen wie Stechapfel, Bilsenkraut, Alraune, Tollkirsche und insbesondere in der Engelstrompete (Brugmansia) vorkommt und auch künstlich hergestellt werden kann. Scopolamin ist ein Tropanalkaloid wie auch das Alkaloid der Cocapflanze (Erythroxylon coca, auch Erythroxylon novogranatense), das unter dem Namen Kokain bekannt ist. Es existieren vier Scopolaminderivate: Scopolaminhydrobromid (auch als -trihydrat), Scopolaminhydrochlorid, Scopolaminmethylbromid und Scopolaminmethylnitrat. Das handelsübliche Scopolaminhydrobromidtrihydrat hat ein Molekulargewicht von 438,32 und der Schmelzpunkt liegt bei 195°C. Ein Gramm Scopolaminhydrobromidtrihydrat ist in 1,5 ml Wasser oder in 20 ml Alkohol löslich.
Scopolamin ist ein Muscarinrezeptor-Antagonist, der vor allem an den Muscarinrezeptoren im Gehirn, aber auch im übrigen Körper wirkt. Muscarinrezeptoren sind spezielle Bindungsstellen der parasympathischen Fasern des vegetativen Nervensystems, die normalerweise durch den körpereigenen Botenstoff Acetylcholin aktiviert werden. Scopolamin ist somit ein Parasympatholytikum, das heißt eine Substanz, die die Erregungsübertragung an den parasympathischen Nervenendigungen hemmt, indem sie die Wirkung des Acetylcholins unterdrückt. Scopolamin ist etwa doppelt so stark wirksam wie Atropin (Racemat d/l-Hyoscin).
Bei einer Dosis von etwa 5 mg Scopolamin oral eingenommen treten heftige Halluzinationen auf, die sich über mehrere Tage erstecken können. Bei Dosierungen zwischen 5 mg und 10 mg oral eingenommen kommt es zu temporären Störungen des Sehvermögens bis hin zu temporärer Blindheit. Die tödliche Dosis für den Menschen ist etwa so hoch wie die von Hyoscyamin und soll bei etwa 80 mg bis100 mg oral eingenommen liegen.
Risiken und Nebenwirkungen: Trockenheit der Mundschleimhaut, Verstopfung (Obstipation), Erschlaffung der Blasenmuskulatur (Blasenatonie) mit unvollkommener Harnentleerung, Restharnbildung und Verlust des Harndrangempfindens, Schwindel, starke Halluzinationen, Herzrasen (Tachykardie), unangenehme Augenempfindungen bei Lichteinfall (Photophobie), Akkomodationsstörungen beim Auge und durch die Erhöhung des Augeninnendrucks mögliches Auslösen eines grünen Stars (Glaukom). Bei hohen Dosierungen Atemdepression und Atemstillstand.
Im Gegensatz zu LSD und Psilocybin, die im allgemeinen nur Pseudohalluzinationen auslösen, kommt es nach dem Konsum von Scopolamin zu echten Halluzinationen. Das heißt, für die halluzinierende Person hat die Halluzionation absolut Realitätscharakter und kann nicht von der Realität unterschieden werden. Im Gegensatz dazu merkt die Person bei einer Pseudohalluzination, daß es sich nicht um eine reale Wahrnehmung handelt, sondern um eine durch Zuführung einer psychotropen Substanz ausgelösten scheinbaren Veränderung der Wahrnehmung.
 
Scopolamin ist giftig und muß gemäß EG-Richtlinie 91/155/EWG respektive gemäß Gefahrenstoff-Verodnung eingestuft und mit der Gefahrenbezeichnung »T+ sehr giftig« gekennzeichnet werden
 
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Pille mit Methamphetamin

 
Logo:     Rolex (Konturen schlecht erkennbar)
Farbe:    weiß
Bruchrille:   ja
Gewicht:   297,1 mg
Durchmesser:   9,6 mm
Dicke:    3,9 mm
Wirkstoff:   27,3 mg Methamphetamin
Testort, Testzeit:  Zürich, August 2007

Photos: Kantonsapothekeramt Bern
 
Methamphetamin ist ein stark und lang wirksames Analeptikum (anregendes Mittel) und gehört zur Stoffklasse der β-Phenylalkylamine (β-Phenethylamine). Methamphetamin wirkt wesentlich stärker (etwa fünfmal so stark) und auch länger (bis zu 24 Stunden und mehr) als Amphetamin. Methamphetamin fand früher vor allem als Weckamin (Wachhaltemittel) medizinische, insbesondere militärmedizinische Anwendung und wurde als Fertigarzneimittel bis Mai 1988 unter den Handelsnamen Pervitin® und Isophen® verkauft. Die handelsüblichen Tabletten enthielten 3,0 mg Wirkstoff. Die bezeichnete »Rolex-Pille« mit 27,3 mg Wirkstoff enthält somit etwa soviel Wirkstoff wie insgesamt neun Pervitin-Tabletten – sie ist somit als extrem hoch dosiert zu bezeichnen!
Methamphetamin ist in der Bundesrepublik Deutschland ein verkehrsfähiges und verschreibungsfähiges Betäubungsmittel (Anlage III zu § 1 BtMG).
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Pille mit Buflomedil

 
Logo:     Playstation
Farbe:    blau
Bruchrille:   ja
Gewicht:   218,0 mg
Durchmesser:   7,8 mm
Dicke:    4,2 mm
Wirkstoff:   Buflomedil (nicht quantifiziert)
Testort, Testzeit:  Zürich, August 2007

Photos: Kantonsapothekeramt Bern
 
Buflomedil ist eine vasoaktive (auf Gefäße einwirkende) Substanz welche zur Behandlung peripherer Durchblutungsstörungen angewendet wird (Markenname Loftyl®). Nebenwirkungen sind vor allem niedriger Blutdruck, "Kribbeln" in den Fingern, Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Übelkeit und Schlaflosigkeit. Die therapeutische Dosis liegt bei maximal 600 mg pro Tag. Es ist nicht davon auszugehen, daß nach dem Konsum von Buflomedil eine psychotrope oder gar eine entaktogene Wirkung ausgelöst wird respektive wahrgenommen werden kann.
 
Gefahren von Buflomedil
  • Gefahr einer Überdosierung wenn aufgrund des Ausbleibens einer psychotropen Wirkung weitere Pillen eingenommen werden! Bereits im gering übertherapeutischen Bereich muß mit schweren Vergiftungserscheinungen mit neurologischen Symptomen (epileptische Anfälle, Status epilepticus) gerechnet werden.
  • Bei Konsumenten mit Vergiftungserscheinungen dominieren Herz-Kreislauf-Effekte mit Hypotonie (niedriger Blutdruck), Tachykardie (Herzrasen) und Kreislaufinsuffizienz sowie ZNS-Effekte, häufig mit Krampfanfällen.
  • Mischkonsum mit Alkohol kann zu einem verstärkten Blutdruckabfall führen. Über den Mischkonsum mit anderen Psychoaktiven Substanzen ist nichts bekannt. Es besteht aber die Gefahr von nicht voraussehbaren Wechselwirkungen.
  • Da durch Buflomedil eine stärkere Blutdrucksenkung hervorgerufen werden kann, besteht die Möglichkeit, daß die Plazentadurchblutung wesentlich abnimmt und dadurch Ernährungsstörungen beim Fötus auftreten können.
Vom Konsum dieser Pillen ist dringend abzuraten!
Quelle: Arzneimittelkompendium der Schweiz
http://www.kompendium.ch
http://www.documed.ch
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Pille mit Buflomedil

 
Logo:     Pentagramm
Farbe:    weiß
Bruchrille:   nein
Gewicht:   210,7 mg
Durchmesser:   7,9 mm
Dicke:    4,3 mm
Wirkstoff:   Buflomedil (nicht quantifiziert)
Testort, Testzeit:  Zürich, August 2007

Photos: Kantonsapothekeramt Bern
 
Buflomedil ist eine vasoaktive (auf Gefäße einwirkende) Substanz welche zur Behandlung peripherer Durchblutungsstörungen angewendet wird (Markenname Loftyl®). Nebenwirkungen sind vor allem niedriger Blutdruck, "Kribbeln" in den Fingern, Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Übelkeit und Schlaflosigkeit. Die therapeutische Dosis liegt bei maximal 600 mg pro Tag. Es ist nicht davon auszugehen, daß nach dem Konsum von Buflomedil eine psychotrope oder gar eine entaktogene Wirkung ausgelöst wird respektive wahrgenommen werden kann.
 
Gefahren von Buflomedil
  • Gefahr einer Überdosierung wenn aufgrund des Ausbleibens einer psychotropen Wirkung weitere Pillen eingenommen werden! Bereits im gering übertherapeutischen Bereich muß mit schweren Vergiftungserscheinungen mit neurologischen Symptomen (epileptische Anfälle, Status epilepticus) gerechnet werden.
  • Bei Konsumenten mit Vergiftungserscheinungen dominieren Herz-Kreislauf-Effekte mit Hypotonie (niedriger Blutdruck), Tachykardie (Herzrasen) und Kreislaufinsuffizienz sowie ZNS-Effekte, häufig mit Krampfanfällen.
  • Mischkonsum mit Alkohol kann zu einem verstärkten Blutdruckabfall führen. Über den Mischkonsum mit anderen Psychoaktiven Substanzen ist nichts bekannt. Es besteht aber die Gefahr von nicht voraussehbaren Wechselwirkungen.
  • Da durch Buflomedil eine stärkere Blutdrucksenkung hervorgerufen werden kann, besteht die Möglichkeit, daß die Plazentadurchblutung wesentlich abnimmt und dadurch Ernährungsstörungen beim Fötus auftreten können.
Vom Konsum dieser Pillen ist dringend abzuraten!
Quelle: Arzneimittelkompendium der Schweiz
http://www.kompendium.ch
http://www.documed.ch
 
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Pillen mit m-CPP und kein/wenig MDMA
 

Logo:     Rolex
Farbe:    rosa
Bruchrille:   nein
Gewicht:   460,2 mg
Durchmesser:   9,1 mm
Dicke:    5,7 mm
Wirkstoff:   17,8 mg m-CPP/ 53,3 mg MDMA


 
Logo:     Haifisch
Farbe:    weiß
Bruchrille:   ja
Gewicht:   298,6 mg
Durchmesser:   9,0 mm
Dicke:    3,9 mm
Wirkstoff:   24,0 mg m-CPP/ 22,0 mg MDMA

 

Logo:     Lacoste
Farbe:    hellgrün
Bruchrille:   nein
Gewicht:   285,7 mg
Durchmesser:   9,1 mm
Dicke:    3,4 mm
Wirkstoff:   82,5 mg m-CPP/ 2,6 mg MDMA

 

Logo:     Herz
Farbe:    beige
Bruchrille:   ja
Gewicht:   275,2 mg
Durchmesser:   9,0 mm
Dicke:    3,7 mm
Wirkstoff:   55,3 mg m-CPP

Photos: Streetwork Zürich / Saferparty Zürich
 
Meta-Chlorphenylpiperazin
Chemische Beschreibung und Namen
Meta-Chlorphenylpiperazin [1-(3-Chlorphenyl)piperazin] ist ein Piperazinderivat, das allgemein und vornehmlich nur unter dem Namen m-CPP respektive mCPP bekannt ist. Das »m« steht für »meta« und bezeichnet die Position des Chloratoms (an Position drei) am Phenylring und »CPP« steht für Chlor-phenyl-piperazin. Weitere Bezeichnungen für m-CPP sind 3-CPP respektive 3CPP. Das Acetyl von m-CPP ist unter dem Namen 3CI-PP bekannt.
Je nach der Position des Chloratoms am Phenylring gibt es weitere Isomere von CPP [Isomerie = Vorkommen von verschiedenen chemischen, pharmakologischen und physikalischen Eigenschaften bei Substanzen mit gleicher Summenformel respektive bei Substanzen, die aus den gleichen Atomen zusammengesetzt sind.]. Von CPP sind folgende Isomere von Bedeutung:
    1-(2-Chlorphenyl)piperazin = o-CPP = oCPP = ortho-CPP = 2CPP respektive das Acetyl 2CI-PP
    1-(3-Chlorphenyl)piperazin = m-CPP = mCPP = meta-CPP = 3CPP respektive das Acetyl 3CI-PP
    1-(4-Chlorphenyl)piperazin = p-CPP = pCPP = para-CPP = 4CPP respektive das Acetyl 4CI-PP

 
Vorsicht: Verwechslungsgefahr!
Die Kürzel »m-CPP« und »mCPP« stehen für Meta-Chlorpiperazin, das Kürzel »MCPP« hingegen für das Pflanzenschutzmittel (Herbizid) Mecoprop [2-(4-Chlor-o-tolyloxy)propionsäure respektive 2-(4-Chlor-2-methylphenoxy)propansäure]. Das Herbizid Mecoprop ist gesundheitsschädlich und wird auch über den Atem und die Haut aufgenommen.
 
Wirkungen und Nebenwirkungen
Die Panik und Angst induzierende Wirkung von m-CPP, einem Serotoninrezeptor-Agonist, ist medizinisch gut dokumentiert. Die Substanz m-CPP ist ein Metabolit [Stoffwechselprodukt] des nichttrizyklischen Antidepressivums Trazodon (Trittico®, Desyrel®, Thombran®) und des strukturell und zum Teil auch in seiner Wirkungsweise ähnlichen Antidepressivums Nefazodon (Nefadar®, nicht mehr im Handel) und wirkt vorzugsweise als 5-HT2C-Rezeptor-Agonist (HT = Hydroxytryptamin). Diese Eigenschaft macht die Substanz m-CPP für die wissenschaftliche Forschung interessant, da der 5-HT2C-Rezeptor ein elektophysiologischer Gegenspieler des 5-HT1A-Rezeptors ist. Eine Stimulation des 5-HT2C-Rezeptors verursacht eine Abnahme der Aktivität des 5-HT1A-Rezeptors. Eine Überstimulierung (Hochregulation) des 5-HT2C-Rezeptors ist meist mit einer (z.T. äußerst heftigen) depressiven Verstimmung verbunden. Deshalb wird die Substanz m-CPP in der medizinischen Forschung zur Analyse des funktionellen Einflusses genetischer Variationen (Genotyp) auf die 5-HT2C-Rezeptorsensitivität (Phänotyp) und die Änderung der Rezeptorsensitivität aufgrund einer medikamentösen Behandlung verwendet. Ziel solcher Untersuchungen an gesunden Probanden durchzuführen ist, die m-CPP-Pharmakokinetik mit Hilfe von neuen mathematischen Modellen zu charakterisieren und in ein pharmakokinetisch-pharmakodynamisches Modell zu integrieren, das die Änderungen der Hormonkonzentration, Befindlichkeit und Verhalten in Abhängigkeit von der m-CPP-Konzentration beschreibt.
Eine Deregulierung des Wechselspiels der Funktionalität der 5-HT-Rezeptoren durch eine nicht medizinisch kontrollierte Anwendung von m-CPP kann leicht zu Depressionen, Angstzustände, psychomotorischer Unruhe sowie zur Störung der Sexualfunktionen führen. Gebraucher dieser Substanz verspüren neben der eher schwach ausgeprägten wahrnehmungsverändernden Wirkung der Substanz (Glücksgefühle und optische Veränderungen) vor allem Kopfschmerzen und fühlen sich müde und depremiert und leiden nicht selten mehrere Tage an einer lang andauernden Niedergeschlagenheit. Es wird auch von Nervosität und Schweratmigkeit berichtet und den Konsumenten wird oft übel und sie müssen nicht selten erbrechen. Häufig überwiegen jeweils die negativen und unangenehmen Nebenwirkungen im Vergleich zu den erwünschten Wirkungen, die nur bedingt und schwach zu verspüren sind.
Nach dem Konsum von m-CPP kann sich der Urin in eine rostbraune bis rötliche Farbe verfärben. Diese Verfärbung verschwindet wieder nach zwei bis drei Tagen. Wer also solche Pillen konsumiert hat, muß nicht gleich in Panik verfallen, wenn sein (ihr) Urin auf einmal nicht mehr die übliche Farbe haben sollte. Dauert die Verfärbung jedoch länger als drei Tage an, dann ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.
Die Substanz m-CPP wurde in der Bundesrepublik Deutschland mit der 20. Betäubungsmittelrechts-Änderungsverordnung (20. BtMÄndV) vom 14. Februar 2007 mit Wirkung ab dem 1. März 2007 in Anlage II zu § 1 BtMG (verkehrsfähige, aber nicht verschreibungsfähige Betäubungsmittel) aufgenommen. Die Substanz m-CPP unterliegt somit seit März 2007 den betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften.
 
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Quellen: saferparty.ch, eve & rave Berlin

 
 
 
 
 
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